EVEN YEHUDA

Schulhaus der 7. Klasse in Hadassim
Auguste und  Robert Meder-Haus

 

WIZO Deutschland hat das Schulhaus total saniert und renoviert, so dass es eigentlich so etwas wie ein Neubezug war.

Das Haus trägt den Namen des Ehepaars Auguste und Robert Meder (sel. A.) aus Berlin, die in ihrem Nachlass bestimmt haben, dass in ihrem Namen den Kindern und Jugendlichen in Israel geholfen werden soll.

Das Kinder- und Jugenddorf Hadassim wurde 1947 als Auffangstätte für europäische Flüchtlingskinder gegründet und ist heute eine der größten Schulen in Israel.

Das Jugenddorf beherbergt ein Gymnasium von der 7. – 12. Klasse mit 1.550 Schülern und Schülerinnen, von denen 250 im Internat leben, das auf dem Gelände untergebracht ist oder in sogenannten „family units“ oder bei „foster parents“, die sich speziell um Kinder und Jugendliche kümmern, die besondere Aufmerksamkeit benötigen.

Viele Kinder und Jugendliche kommen aus Einwandererfamilien oder aus gestörten Elternhäusern und haben hier die Chance, die Schule erfolgreich abzuschließen und in einer liebevollen Umgebung aufzuwachsen.

Außerdem gibt es viele Nachmittags- und Wochenendprogramme, die genau auf die Bedürfnisse der Kinder und Jugendlichen abgestimmt sind. So gibt es zum Beispiel, Fotografie-, Landwirtschafts- und Kunstkurse, Pferdezucht und eine äthiopische Musikgruppe, die mittlerweile so bekannt ist, dass sie landesweit auftritt.

Besonders erfreulich ist, dass die Schule im Jahr 2017 einen Preis von dem Erziehungsministerium bekommen hat, zum einen für ihre pädagogischen und sozialen Leistungen und zum anderen für ihre landwirtschaftlichen Ergebniss